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Kontakt: Axel Korn, Ochsensteige 12/4, 89075 Ulm. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Der Ostermarsch stand ganz im Zeichen des Ukrainekriegs. Einhellig wurde der russische Einmarsch in die Ukraine verurteilt. Aber noch mehr Waffenlieferungen, was die Ampelregierung jetzt beschlossen hat, heißt weiter Öl ins Feuer gießen. Das lehnten die Ostermarschierer ab.
Ein Redner lenkte auch den Blick auf die vielen heute ausgeblendeten Kriege der letzten Jahre und der Gegenwart. Allein im Jemen kostete der Krieg 380000 Menschenleben – ausgelöscht auch durch Waffen deutscher Hersteller – auch aus Ulm - , die ganz legal auf Umwegen über Ägypten und Südafrika zum Einsatz kommen.
Foto: Stopp beim von den Nazis errichteten Denkmal an der Karlstraße für die Helden des 1. Weltkriegs. Erinnert wird an die getöteten Offiziere und Untergebene, nicht an die zivilen Opfer. Eine Abstimmung ergab: Weg damit.
Viele Gespräche drehten sich um den Aufbau einer wirkungsvolleren, international koordinierten Friedensbewegung.


Die Südwestpresse zählte 400 TeilnehmerInnen des ersten Klimastreiks dieses Jahres. Darunter ziemlich viele Jugendliche, großenteils mit eigenen Schildern und Transparenten. Wer vor der Demo noch kein Schild hatte, konnte sich eines im Rahmen unserer Mal-Aktion machen.
Einige OrdnerInnen versuchten den undemokratischen "Keine Parteien"- Wunsch gegenüber einer MLPD/Rebell-Gruppe durchzusetzen, auch mit herbeigerufener Polizei. Selbst unsere UG-Fahne war einer Ordnerin zu links oder was, die Ordnerin wusste keine Begründung. Wir finden: Eine solidarische Strategiedebatte sieht anders aus. Vielfalt - Auseinandersetzung - Einheit: So wird die Klimabewegung stark.
Die Demo war laut, munter, kämpferisch. Für Klimagerechtigkeit, gegen eine Rückkehr zu Gas, Kohle und Atomkraft.

Der Wunsch nach einem Ende von Putins Krieg in der Ukraine war auch allgegenwärtig. Einige PACE- Fahnen waren dabei, jedoch keine Vertretung der Ulmer Friedensbewegung. Die Umweltgewerkschaft unterstützt derzeit Bestrebungen für den Aufbau einer neuen, international koordinierten und unabhängigen Friedensbewegung.
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Kundgebung und Demonstration gegen den Krieg in der Ukraine am Samstag, 26.März.
Hier der aktuelle UG-Flyer zum Ukraine-Krieg. Weiterer Inhalt:
- Spendenaufruf
- Hilfstransporte ins polnische Grenzgebiet
- Stellungnahme zum Rollback der Ampelkoalition bei Kohle und Atomenergie
An die Aktivisten am AKW Gundremmingen!
Seit Bestehen unserer UG- Gruppe in Ulm war der Widerstand gegen die Nutzung der Atomenergie immer ein Thema, ob als Mobilisierung auf Demos in Günzburg und Gundremmingen oder als Aufklärungsarbeit über die Gefahren, zuletzt auch der Atommülllagerung. Das wäre ohne Euren kontinuierlichen und verlässlichen AKW-Widerstand vor Ort so nicht möglich gewesen. Die Newsletter des Forums waren/sind dabei eine wichtige Informationsquelle zur Entwicklung von Argumenten gegen die Behauptungen, dass Atomenergie "sicher", "billig" und "klimaneutral" sei. Anlässlich der endgültigen Abschaltung des letzten verbliebenen Reaktorblocks heute danken und gratulieren wir euch!
UG Ulm, Vorstand

Um die Klimakatastrophe noch abzuwenden, kämpft die UG wie auch andere Ulmer Umweltorganisationen für sofortige und wirksame Maßnahmen.
Auf dem Gebiet der Mobilität (Öffentliche Verkehrsmittel, Rückbau des motorisierten Individualverkehrs) sind bereits viele Initiativen entstanden und Forderungen entwickelt worden.
Diese Publikation erweitert den Blick auf die klima- und gesundheitsschädigenden Verbrennungsvorgänge und auf mögliche Alternativen.
Inhalt:
Kapitel 1 Zementwerke: Wissen Sie, wo Ihr gelber Sack landet?
Kapitel 2 Ulmer Fernwärme: Nachhaltig oder Greenwashing?
Kapitel 3 Steinhäule: Ist Klärschlamm-Verbrennung alternativlos?
Karikatur von Ulf Harr, Ulm


Wir führten viele Gespräche mit Passanten über den Fluteinsatz der Umweltgewerkschaft an der Ahr und über unser Plastik-Projekt. Dabei gewannen wir 5 neue Interessen*innen und Spenden im unteren zweistelligen Bereich.
Auf die Frage, wo die Ulmer "Gelben Säcke" am Ende landen, bekamen wir Antworten, die wenig Vertrauen in unser Recyclingsystem verrieten: "Malaysia", "Ostasien", "Müllverbrennung". Genaueres wussten die Leute nicht. Sie lagen nicht ganz falsch. Aber uns ging es darum aufzuzeigen, wie die Zementindustrie von den sogenannten "Ersatzbrennstoffen" profitiert und das noch in Greenwashingmanier als Beitrag zum Klimaschutz verkauft.
Verbrannt wird in der Ulmer Region:
- Müll in der Anlage Donautal
- Kunststoff in den Zementwerken
- Holz in der FUG
- Klärschlamm im Steinhäule
Technisch ist vollständiges Recycling des gesamten Abfalls keine Utopie. Für eine vollständige Kreislaufwirtschaft!
Viele Ulmer Umweltorganisationen präsentierten sich mit ideenreichen Ständen und Aktionen. Künstler wie Hermanitou oder Tommy Reichle trugen mit eigenen Songs zum gemeinsamen Thema bei.
Die Ulmer Stadtverwaltung hatte ein paar Dutzend Parkplätze für den Green Parking Day freigehalten. Die Wengen- und Walfischgasse für den Autoverkehr zu sperren, - das ginge wohl zu weit für die Umwelt? So wurden unsere Aktivitäten vom Parkplatzsuchverkehr behindert.

Solidaritäts- und Arbeitseinsätze im Flutgebiet Ahrweiler organisiert die Ortsgruppe Köln/Leverkusen der Umweltgewerkschaft. Wer sich beteiligen möchte, wendet sich an die untenstehende Kontaktadresse.
Weitere Einsätze: Montag 9.8 bis Freitag 13.8. wollen wir einen MEHRTÄGIGEN Einsatz in denn Flutgebieten machen, direkt geleitet vom Bundesvorstand. Wer dafür Zeit hat, (Sonder-)Urlaub oder sonstwie frei nehmen kann, soll sich bitte bis Ende der Woche per email im UG-Büro melden, möglichst unter Angabe einer Rückruf-Telefonnummer: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Auch Spenden kommen direkt und ohne Abzug betroffenen Familien zugute. Stand 31.12.21: 5000,- bundesweit gesammelt und größtenteils schon an Betroffene übergeben!
Fluthilfe-Spendenkonto der Umweltgewerkschaft e.V.:
GLS Gemeinschaftsbank IBAN: DE49 4306 0967 1199 5031 00
Stichwort "Fluthilfe 2021"

VORANKÜNDIGUNG: In der darauf folgenden Woche von Monat 9. bis Freitag 13.8. wollen wir einen MEHRTÄGIGEN Einsatz in denn Flutgebieten machen, direkt geleitet vom Bundesvorstand. Wer dafür Zeit hat, (Sonder-)Urlaub oder sonstwie frei nehmen kann, soll sich bitte bis Ende der Woche per email im UG-Büro melden, möglichst unter Angabe einer Rückruf-Telefonnummer: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Solidarische Grüße,
euer (neuer) Bundesvorstand






