Auf geht`s auf die Warnow!
Moor – bleibt – nass! Vertreter der RG MV zusammen mit dem Moorbündnis Rostock und anderen Umweltbewegten.
Das Moorbündnis Rostock hatte für den 30.09.2025 zur Kundgebung mobilisiert. Anlass: Eine Fähre war für Wirtschaftsvertreter gescharter worden, um die Investitionsmöglichkeiten bei Hafenerweiterung vor Ort zu veranschaulichen. Die Zeit vor dem Ablegen des Bootes gehörte der Kundgebung am Liegeplatz auf der Pier und davor auf dem Wasser.
Von Roland, Stadtpaddeln Rostock, wurden die Kajaks gesponsert, mit denen sich Umweltbewegte aus Greifswald, Stralsund, Rostock und Umgebung von der Unterwarnow auf die Warnow im Stadthafen Rostock begaben. Transparente waren an Bord, Megafon und Musikbox.
Vor dem Fährliegeplatz erwartete uns das uns begleitende Segelboot mit musizierenden „Seeleuten“.
Interessiert blieben Fußgänger an der Pier stehen, hörten sich unsere Parolen und Lieder an, fotografierten und verblieben dann auch häufig bei der Kundgebung an Land.
Eindeutig wurde dort im Redebeitrag klargestellt, dass es vielen Bürgern noch nicht bewusst ist, was die begonnene klimatischen Veränderung für uns als Menschheit bedeutet, welche Funktion die Moore und ihre Artenvielfalt haben. Dass die Hafenerweiterung hinein in das Moorgebiet um den Peezer Bach und den Oldendorfer Tannen, eine nicht wieder renaturierbare Zerstörung bedeutet, etwas, was nicht notwendig ist, da es nachweisbare Alternativen gäbe. Port GmbH, die Organisatoren der Hafenrundfahrt, jedoch plädierten auf konstruktiven Dialog mit den Bürgern, mit Fairness, auf Augenhöhe. Etwas, woran die Organisatoren der Kundgebung jedoch nicht mehr glauben, sei das Ziel der 1,5 Grad-Maximal-Erderwärmung doch bereits Geschichte, so bestätigend auch ein „Moorprofessor“ aus Greifswald. Für die Hafenerweiterung werden auch Menschen umsiedeln müssen.
Es war eine kleine, aber feine Aktion. Danke an die Organisatoren und Teilnehmer. Den Redebeitrag der Vertreterin des Moorbündnisses wird zeitnah in deren Homepage eingestellt werden, ebenso die Bilder zu der Aktion.
Im persönlichen Gespräch stellte ich den IEC 2026 und unser Wirken dafür vor. Interesse war vorhanden, wovon die Nachfragen der jungen Leute zeugten. Sie wollen sich über unsere Homepage dazu mehr informieren und über ASTA, der Studentenplattform, unser Ansinnen bewerben, verbreiten. Ich hoffe darauf.
Bis zum 8. Dezember haben nun die Einwohner Rostocks Zeit, Einwände zu den bestehenden Plänen der Hafenerweiterung einzubringen. Dazu bedarf es aber ein MEHR an öffentlicher Information für die Bürger in Rostock.
Suse/ Stralsund/ RG MV

Die Kajaks tragen stolze Namen, meines Malala Y. (Malala Yousafzai, pakistanische Frauen- und Kinderrechtsaktivistin)

Moor bleibt! Moor über Profit! (kleiner Spickzettel)

musikalische Flotte.....(ich liebe zwei Dinge: Widerstand und Musik...)

Wir formieren uns zu einem "Floß"

Auf dem Heimweg. Die Warnow und seine Flusslandschaften, der Breitling, die Moore rundherum, sind ein Teil vom Schatz der Menschheit, den es zu bewahren gilt.






