Es war eine gemeinsame Aktion von 10 Gruppen unter der Moderation des Ulmer Interbündnisses, wo wir mitarbeiten. Von den der lokalen Gruppen, die wir angeschrieben haben, und gerne dabei gehabt hätten, entschuldigten sich zwei wegen anderweitiger Verpflichtungen.
Unser Umweltgewerkschafts-Stand und unser Transparent mitten im Passantenstrom am Einstein-Denkmal waren weithin sichtbar.

In unserer Rede ging es um das diesjährige Motto "Für Frieden, Umwelt und gegen Faschismus". Auszüge:
"Jeder spürt es: Die Menschheit befindet sich heute in einer besonders bedrohlichen Situation befindet. Faschistische Regierungen, wie Trump, Netanjahu, Orban, Putin, Erdogan, leugnen nicht nur die Klimakrise, sie streichen auch alle Mittel für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit und setzen weiterhin auf die noch gewinnträchtigen fossilen Brennstoffe. Nicht nur das. Sie führen auch Kriege, siehe den Genozid in Gaza, und den Angriffskrieg gegen die Ukraine. Und sie treiben eine massive Aufrüstung voran. Die Gefahr eines Weltkriegs verschärft sich." Und weiter:
"Mit jeder Waffenlieferung und jedem Abfeuern dieser Waffen wird die globale Umweltkatastrophe beschleunigt. Das Militär hat einen horrenden Anteil an Treibhausgasemissionen. Und schon mal was von Ökozid gehört? Ökozid ist, wenn in einem Krieg nicht nur gegnerische Truppen bekämpft werden, sondern darüber hinaus die gesamten Lebensgrundlagen systematisch zerstört werden: Böden, Grundwasser, Pflanzen, Nutztiere, Energie- und Abwassersysteme, ja selbst die Luft zum Atmen wird durch verseuchten Trümmerschutt aus M
illionen Granatexplosionen und Bränden mit jedem Windstoß lebensgefährlich. Genau das ist die Situation in Gaza. Aber Gaza soll leben. Deshalb haben wir die Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung in unseren Weltklimatag-Aufruf mit aufgenommen." 
Das Offene Mikrofon war die zwei Stunden pausenlos im Einsatz. Bestimmt über ein Dutzend Beiträge, und einige der vorbereiteten Reden konnten nicht mehr gehalten werden. Die UG-Gruppe aus Ravensburg unterstützt die Waldbesetzer im Altdorfer Wald. Dort will eine Baufirma den Kies unter dem Waldboden profitabel in die Schweiz verkaufen. Diese Broschüre ist neu erschienen und kann auch über uns bestellt werden. Die "Rotfüchse" waren auch dort gewesen und erklärten uns die Bedeutung des Waldes.
Ein junger Geflüchteter wies auf die Bedeutung von Blühwiesen und warum der Mensch die Insekten braucht. Kinder der Gruppe "Rotfüchse" erklärten die Bedeutung des Waldes. Ein Oststadtbewohner berichtete vom Austrocknen der Grünflächen. Gewinner und Stürme brechen Äste ab, die wiederum die Keimlinge neuer Pflanzen zerstören. Eine Gaza-Solidaritätsgruppe sammelte 160,00 Euro für ein neues Gesundheitszentrum.
Nebenher suchten wir das Gespräch vorwiegend mit jüngeren Menschen. Für unsere Vorbereitungsgruppe des Internationalen Umweltratschlags 2026 haben wir fünf Interessenten gewonnen und 40,00 Euro eingenommen.
Wir sind auf die gemeinsame Aktion stolz.






