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Ortsgruppe Köln/Leverkusen der Umweltgewerkschaft,
Kontakt: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Tel.: +49 160 1580567


Presse-Erklärung des Bündnis
„Gute Luft für Leverkusen
– Schluss mit der Giftmüllverbrennung!“

5. Jahrestag der Explosion in Leverkusen:
„Wir werden die sieben verbrannten Kollegen nicht vergessen!“


Am 27. Juli 2026 hat eine aufrüttelnde Gedenk- und Protestveranstaltung vor
dem Leverkusener Rathaus mit ca. 100 Teilnehmerinnen stattgefunden.

8. August 2026

Eine offizielle Kundgebung von Stadt und Currenta hat es nicht gegeben.

PM zum 27 Juli 2026 in Leverkusen a 1280

PM zum 27 Juli 2026 in Leverkusen b 1280

Die Staatsanwaltschaft Dortmund hatte zuvor mitgeteilt, dass sie die Ermittlungen gegen Currenta, den Betreiber der explodierten Giftmüllverbrennungsanlage, eingestellt hat. Currenta-Chef Tim Hartmann selbst erklärte sich für unschuldig. Das NRW-Umweltministerium unter Leitung von Oliver Krischer ( Bündnis 90 / Die GRÜNEN ) teilte pünktlich zum 5. Jahrestag der Explosion mit:

„Durch die Arbeit des Begleitkreises konnte verloren gegangenes
Vertrauen in die Sicherheit der Anlage und die Akzeptanz für eine
angepasste Wiederinbetriebnahme der Sondermüllverbrennungs-
anlage Leverkusen-Bürrig weitgehend zurückgewonnen werden.“

Dem ist leider mitnichten so.

Diesem allgemeinen Beschwichtigungs-Konzert trat ein breites Bündnis entgegen:

Parents for Future Leverkusen, Coordination gegen BAYER-Gefahren,
Klimaliste Leverkusen, MLPD, Die Linke Leverkusen,
Umweltgewerkschaft Köln-Leverkusen & Düsseldorf.

Die Stimmung der Currenta-Mitarbeiterinnen konnten wir zuvor beim Verteilen des Flyers spüren: Gut, dass ihr daran erinnert! Und auch Eingeständnisse:
Wir wissen, dass so viel auf dem Werksgelände nicht richtig läuft, aber wir können es nicht ändern, es gibt Bestandsschutz… .Auch in Bürrig, dem Leverkusener Stadtteil, der direkt neben der Giftmüllverbrennungsanlage liegt, ist man überwiegend der Meinung: „Gut, dass ihr das macht“, und immer wieder „schrecklich, ich kann mich noch genau erinnern – das Haus bebte – Fenster brachen – Angst vor der riesigen Qualmwolke… .“ Aber was tun?
„Wir leben schon so lange hier – all der Protest hat bisher nichts genützt – aber gut, dass ihr was macht … .“ Dieser Mut, sich zu wehren, Widerstand zu leisten, gegen das Vergessen zu arbeiten, stand auch im Mittelpunkt der zahlreichen Reden auf der Kundgebung. Ein großer Strauß weißer Rosen erinnerte an die sieben Toten und über 30 Verletzten.

Dazu sangen die Ford-Kollegen von der Band Gehörwäsche.

In der Eröffnungsrede erinnerte Gottfried Schweitzer, Umweltgewerkschaft und MLPD, daran, dass von den ca. 50 Kolleginnen in der Verbrennungsanlage nlcht nur Sieben verbrannten, sondern auch weitere 31 verletzt wurden! Er griff deshalb den aktuellen Einstellungsbeschluss der Staatsanwaltschaft Dortmund an.

Die hat bekanntgegeben, dass es – offensichtlich von Chefingenieur und Schichtmeistern – die Aufforderung kurz vor der Explosion gegeben habe, die komplette Anlage zu evakuieren. Der Betriebsleiter habe aber abgelehnt
– die Gründe dafür wurden nicht genannt.


Gegen eine Zahlung von 1,9 Millionen Euro wurde auch das Verfahren gegen Currenta selbst eingestellt. Die Staatsanwaltschaft Dortmund nennt dies selbst eine Opportunitätsentscheidung“. Opportunistischer geht es nicht!

Jan Pehrke von der Coordination gegen BAYER-Gefahren
benannte vergangene und aktuelle Umweltvergehen der Bayer AG.

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Alice Werner und Dany Kahindi von Parents for Future Leverkusen
sprachen die Einleitung von PFAS – den sogenannten Ewigkeitschemikalien –
in den Rhein an, aus dem nicht nur unsere niederländischen Nachbarn ihr Trinkwasser gewinnen!

Die Parents for Future appellierten an die Volksvertretungen auf allen Ebenen, dem Missstand der Umweltvergiftung durch die Industrie ein Ende zu setzen. „Hier bei uns und anderswo.“

Kenneth Dietrich, Ratsherr von Den Linken, schilderte, wie sich damals im Stadtrat alle über die Katastrophe entrüstet hätten, allen voran Die GRÜNEN. Den Worten seien aber nie Taten gefolgt.

Yvonne Trouwe von der Umweltgewerkschaft Düsseldorf berichtete von
ihrem Kampf gegen die dortige Müllverbrennungsanlage im Wohngebiet, und stellte konkrete Forderungen dagegen vor.

Benedikt Rees, Stadtrat der Klimaliste, bezweifelte, dass die Zeit alle Wunden heilen würde, solange Ursachen und Verantwortlichkeiten der Explosion vom 27.07.21 nicht vollständig aufgeklärt seien.

Lisa Höchtl von der MLPD machte das kapitalistische Profitstreben als Kern des Übels aus.

Der Kinderarzt Gottfried Arnold dokumentierte lang wirkende Gesundheitsschäden als Folge von verseuchter Luft und Wasser.

Reiner Dworschak von der Umweltgewerkschaft rief zur Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung auf.

Zum Abschluss erklang das aufwühlende Lied von Güler Bayraktar, einer Anwohnerin in Bürrig, die die Explosion von ihrem Wohnzimmer aus miterlebt und gefilmt hat und dazu, noch heute erschüttert, gedichtet hat:
„Wir werden Euch Sieben nie vergessen..!“

Betroffene und Angehörige können sich gerne vertrauensvoll an Parents for Future Leverkusen wenden.( E: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )


V.i.S.d.P: Olaf Swillus, Burgstraße 38, 51427 Bergisch Gladbach, E: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schluss mit der Giftmüllverbrennung!

Zum 5. Jahrestag der Explosion:

Gedenk- und Protest- Veranstaltung am 27.7.2026

Am 27.7.2021 gab es in der Giftmüll-Verbrennungs-anlage von Currenta in Leverkusen eine schwere Explosion mit 7 Toten, mehr als 30 teils schwer Verletzten und zahlreichen weiteren Umwelt- und Gesundheitsschäden.

Seither ermittelt die Staats-anwaltschaft – bisher ohne Ergebnis. Und seit drei Jahren verbrennt die Anlage
wieder giftigsten Müll aus ganz Europa – wie vor der Explosion.
Anlässlich des 5. Jahrestags der Explosion am 27. Juli 2021 werden wir daher am

27.7.2026 um 18 Uhr
vor dem Rathaus in Wiesdorf
eine Gedenk- und Protest-Veranstaltung durchführen

Nehmen Sie daran teil!

Parents for Future Leverkusen / Coordination gegen BAYER-Gefahren / Klimaliste Leverkusen / MLPD südliches Rheinland / Die Linke KV Leverkusen / Umweltgewerkschaft Köln-Leverkusen & Düsseldorf

 

 

Wir klagen an

* die Staatsanwaltschaft, weil sie nach 5 Jahren noch immer keine

Ergebnisse ihrer Ermittlungen vorgelegt hat;

* das Regierungspräsidium, weil es auf der Grundlage von

Gutachten, die Currenta beauftragt und bezahlt hat,
den Weiterbetrieb der Giftmüllverbrennung duldet;

* den Oberbürgermeister und den Stadtrat,
weil sie sich um so gut wie nichts gekümmert haben;

* die Betriebsratsführung von Currentaund die örtliche Führung der IGBCE, weil sie zuviel hingenommen haben und sich nicht zuständig fühlen. 

Giftmüllverbrennung gefährdet unser aller Gesundheit, erst recht die der Kolleginnen und Kollegen, die direkt an der Anlage arbeiten.

* Aber vor allem die Chefs von Currenta, weil

+ sie – um Höchstprofite zu erzielen – wie vor 5 Jahren Giftmüll
verbrennen, den sie aus ganz Europa ankarren lassen,

damit der Verbrennungsprozess möglichst nie unterbrochen wird.
+ weil Currenta hochgiftige Abfälle so lange in Tanks mischt,
bis eine brennbare Flüssigkeit entsteht;

+ weil Currenta den Giftmüll nach der Explosion von
ungeschützten bulgarischen Leiharbeitern wegräumen ließ;

+ weil Currenta nach der Explosion
monatelang hochgiftiges Abwasser in den Rhein einlaufen ließ.

Wir fordern deshalb:

Schluss mit der Giftmüllverbrennung,
– erst Recht im Wohngebiet!

Ersatzarbeitsplätze!
Produzenten von Giftmüll müssen ihn selbst entsorgen!

Heute Abend lädt der DGB zu einer großen Kundgebung gegen Sozialkürzungen ein:

Basta! Der #Sozialstaat braucht deine Hilfe
📅 01.07.2026, 17:00–18:00 Uhr
📍 An der Bastei, Konrad-Adenauer-Ufer, Köln

https://nrw.dgb.de/veranstaltungen/veranstaltung/basta-der-sozialstaat-braucht-deine-hilfe/


Wir unterstützen diese Kundgebung und rufen auf dabei zu sein.

---

Gleichzeitig erinnern wir an die Gedenk-und-Protest-Aktion am 27.7.2026
zum 5. Jahretag der Explosion in der Giftmüllverbrennungsanlage in Leverkusen-Bürrig.

Bitte vormerken:
Am 16.7.2026 ist das nächste Vorbereitungstreffen zur Aktion geplant.
Genaue Zeit und Ort folgen in Kürze:


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Wie voriges Jahr plant die Umweltgewerkschaft eine Protest- und Gedenkveranstaltung am Jahrestag durchzuführen.
Wir laden jede und jeden ein, die Vorbereitung zu unterstützen.

Ein Treffen dazu ist am Mittwoch, 10 Juni, um 18 Uhr
in der Eisdiele in Wiesdorf, Breidenbachstr., gegenüber dem Kirchen-Cafe.

 

ug klnlev poster 5J nach explosion in buerrig 800

ug klnlev buerrig 2026 flyer 800Vor bald fünf Jahren gab es in der Giftmüll-Verbrennungsanlage von Currenta in Leverkusen eine schwere Explosion mit 7 Toten, mehr als 30 teils schwer Verletzten und zahlreichen weiteren Umwelt- und Gesundheitsschäden. Seither ermittelt die Staatsanwaltschaft – bisher ohne Ergebnis.

Seit drei Jahren verbrennt die Anlage wieder giftigsten Müll aus ganz Europa – wie vor der Explosion. Die Bezirksregierung gestattete das aufgrund von Gutachten, die von Currenta ausgesucht und bezahlt wurden. Schon voriges Jahr haben wir deshalb eine würdige Gedenk- und Protestveranstaltung in Leverkusen vor dem Rathaus durchgeführt unter dem Motto „Schluss mit der Giftmüllverbrennung!"

Zum 5. Jahrestag der Explosion am 27. Juli 2021 planen wir wieder eine solche Gedenk- und Protest-Veranstaltung. Wir laden Sie/Euch herzlich ein, an der  Vorbereitung und Durchführung mitzuwirken!

Wenn Sie Interesse daran haben, geben Sie uns bitte Bescheid. Unser nächstes Treffen ist am 28. Mai 2026 um 18 Uhr
im Allerweltshaus Köln Geisselstraße 3-5, 50823 Köln.
Es ist unsere Jahreshauptversammlung samt einer Präsentation zur schweren Explosion in der Giftmüll-Verbrennungsanlage von Currenta in Leverkusen und zum Internationalen Umweltratschlag am 23.-25.Oktober in Stuttgart, wo wir Erfahrungen mit anderen Umweltinitiativen austauschen wollen.

Wir verabreden auch noch weitere Treffen
mit Bündnispartnern für diese Gedenkveranstaltung.

Weitere Termine werden oben als [Update] vorgefügt:

Mit umweltfreundlichen Grüßen / Eure Köln-Leverkusener Umweltgewerkschaftsgruppe

Kontakt & Infos: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

https://umweltgewerkschaft.org/de/g-k/koeln-leverkusen.html

 

Ortsgruppe Köln/Leverkusen der Umweltgewerkschaft

JHV UG Kln Lev 28 mai 2026 kopf

Einladung zur Jahresmitgliederversammlung

am 28.5.2026 um 18 Uhr

im Allerweltshaus Köln
Geisselstraße 3-5, 50823 Köln

Liebe UmweltfreundInnen und Mitglieder der Umweltgewerkschaft,

wir laden euch herzlich ein zu unserer Jahreshauptversammlung zu kommen.

Die Entwicklung auf der Welt wird immer dramatischer – seit dem Amtsantritt von Trump in den USA dringt eine faschistische Welle auch international weiter vor. In Verbindung damit wächst die Gefahr eines 3. Weltkriegs, v.a. jetzt mit dem Überfall von Trump und Netanjahu auf den Iran.

Auch die Bundesregierung betreibt die Vorbereitung auf Kriege mit einer Aufrüstungspolitik und relativiert das Völkerrecht. Obwohl die Entwicklung der begonnenen globalen Umweltkatastrophe mit verheerenden Brand- und Flutkatastrophen sichtbar voranschreitet, werden die schon bisher unzureichenden Umweltschutzmaßnahmen zurückgefahren, wie mit dem Heizungsgesetz oder den Plänen der Wirtschaftsministerin Reiche zum Bau von Gaskraftwerken und Einschränkung der Förderung von Solar- und Windanlagen.

Dabei liegt global die Temperaturerhöhung bereits bei 1,5°C, in Europa bei 2,6°C und an den Polen bei 4°C und mehr. Es gibt kein „CO2-Budget“ mehr! Die Herrschenden auf der Welt führen uns sehenden Auges in die Katastrophe! Es ist deshalb richtig und wichtig, dass die Umweltschützer Teil der Antikriegs- und der antifaschistischen Bewegung werden – so waren wir auch beim Ostermarsch in Köln in diesem Sinne aktiv.

Ohne den Faschismus und die Entwicklung eines Weltkriegs aufzuhalten kann auch die Umweltkatastrophe nicht aufgehalten werden. Gleichzeitig muss aber auch der Kampf zur Rettung der Umwelt weiter geführt werden.
In Köln/Leverkusen engagieren wir uns gegen die Giftmüllverbrennung. Dieses Jahr jährt sich die Explosion in Bürrig mit sieben Toten, 31 Schwerverletzten und zahllosen weiteren Schäden
zum 5. Mal – ohne dass bisher die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu einem Ergebnis geführt haben – und die Giftmüllverbrennung geht weiter wie vor fünf Jahren! Wir wollen deshalb am Jahrestag wieder eine Protest- und Gedenkveranstaltung durchführen wie voriges Jahr.
Dann findet im Oktober in Stuttgart der „Internationale Umweltratschlag“ statt, eine Strategiediskussion über Wege und Ziele der Umweltbewegung, an der wir uns beteiligen und für die wir werben wollen. Wir haben also auf unserer Versammlung einiges zu besprechen. Wir müssen die Umweltgewerkschaft unbedingt stärken und brauchen neue Mitglieder! Wir bitten deshalb um zahlreiche Beteiligung! Mitglieder die für 2026 ihren Beitrag noch nicht bezahlt haben, können das auch gerne noch bei dieser Versammlung tun. Nur Mitglieder können an den Wahlen teilnehmen, aber auch Mitglied werden ist noch möglich.

Vorschlag für die Tagesordnung

der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Köln-Leverkusen

am Donnerstag, 28.5.2026 um 18:00 Uhr (im Allerweltshaus Köln,Geisselstraße 3-5

1. Begrüßung durch den Vorstand und Grußworte


2
. Einleitungsbeschlüsse
a) Beschluss der Tagesordnung / b) Wahl der Versammlungsleitung / c) Wahl eines Protokollanten
d) Beschluss der Geschäftsordnung der Versammlung
e) Wahl der Wahlkommission und Mandatsprüfungskommission

3. Rückblick mit Bildern auf unsere Aktivitäten im vergangenen Jahr

4. Rechenschaftsbericht des Ortsvorstands
a) Verlesen des Berichts / b) Diskussion des Berichtes

5. Finanz – und Revisionsbericht
a) Verlesen des Finanzberichts / b) Verlesen des Revisionsberichtes
c) Diskussion über den Finanz– und Revisionsbericht
Beschluss über die Entlastung des Finanzverantwortlichen

6. Entlastung des Ortsvorstands
a) Bericht der Mandatsprüfungskommission / b) Beschluss über die Wahlordnung
c) Beschluss zur Entlastung des Ortsvorstands durch Annahme des Rechenschaftsberichtes

7. Wahlen
a) Abschluss der Kandidatenliste für den Ortsvorstand und Vorstellung der Kandidaten.
b) Wahl des Ortsvorstandes
c) Abschluss der Kandidatenliste für den/die Kassenprüfer*in
d) Wahl des/der Kassenprüfer*in


8. Präsentation zum geplanten Internationalen Umweltratschlag im Oktober
und zur 
schweren Explosion
in der Giftmüll-Verbrennungsanlage von Currenta in Leverkusen
mit 7 Toten, und mehr als 30 teils schwer Verletzten
samt weiteren Umwelt- und Gesundheitsschäden.
Dennoch verbrennt die Anlage wieder giftigsten Müll aus ganz Europa – wie vor der Explosion.

Unter dem Motto „Schluss mit der Giftmüllverbrennung!" planen wir daher
anlässlich des 5. Jahrestags der Explosion
wieder eine solche Gedenk- und Protest-Veranstaltung durchzuführen,
und laden Euch dazu ein, an der Vorbereitung und Durchführung mitzuwirken!
Wir wollen auch auf dem
Internationalen Umweltratschlag am 23.-25.Oktober in Stuttgart darüber berichten
und Erfahrungen mit anderen Umweltinitiativen austauschen.

Mit Grüßen vom Vorstand der Ortsgruppe Köln/Leverkusen

Ortsgruppe Köln/Leverkusen der Umweltgewerkschaft

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: https://www.environmental-union.org/de/g-k/koeln-leverkusen.html

 

Das Präsenz-Treffen der Köln-Leverkusener Umweltgewerkschaft,
das schon lange für heute angekündigt worden war, fällt leider aus,
aber stattdessen findet es online statt.

Am 11.2 um 18 Uhr:
JITSI-Plattform, Raum-Name „ug-klnlev-2026“ (Einlass schon um 17:45 Uhr)

=== Themen-Vorschläge ===

Die Beteiligung am Ostermarsch in Köln
Wollen wir den Ostermarschaufruf unterstützen?
Siehe: http://ostermarsch-ruhr.de/wp-content/uploads/2026/01/OM_Aufruf26.pdf

Der Bundesverband hatte auf kommende Betriebsratswahlen aufmerksam gemacht,
und versprochen ein bundesweites Flugblatt dazu zu machen,  um den Belegschaften
weitere Argumente gegen die ultrarechten bis faschistischen Klimakrisen-Leugner
an die Hand geben.

Wegen des Kölner Produktionsstandort von Ford in Köln Niehl sind wir angesprochen,
mit diesem Flugblatt vor die Betriebe zu gehen und  damit auch Bündnis-Kräfte anzusprechen,
um Eindringversuchen von Faschisten in Betriebsräte zu begegnen.
Gerade auch auf der Klimaleugner-Schiene, geht uns das auch etwas an.

Weitere Themen?

Zu Beginn des Onlinetreffens wird es Gelegenheit geben weitere Vorschläge zu machen.

Fragen zur Teilnahme an diesem Treffen gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

=== Nachtrag: Zur Ausstellung Zur Ausstellung Amazonia im Museum Rautenstrauch (aus unserem Rundbrief)  im Museum Rautenstrauch (aus unserem Rundbrief)  ===

=== Anmeldungen zu unserem Rundbrief: Mail an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  ===

 Zuletzt luden wir (im Dezember) dazu ein,
sich zusammen mit uns die Ausstellung Amazonia
im Museum Rautenstrauch anzuschauen.

 
 
Zuletzt luden wir (im Dezember) dazu ein,
sich zusammen mit uns die Ausstellung Amazonia
im Museum Rautenstrauch anzuschauen.
 
Wir waren nur wenige Teilnehmer,
aber die Ausstellung dort ist noch bis zum 15. März 2026 zu sehen.
  • Rautenstrauch-Joest-Museum (Köln)
    • Zeitraum: Bis zum 15. März 2026.
    • Adresse: Cäcilienstraße 29-33, 50676 Köln.
    • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00–18:00 Uhr (Donnerstag bis 20:00 Uhr); Montags sowie an Karneval (12.02. & 16.02.2026) geschlossen.
    • Tickets: Einzelticket 15 € (ermäßigt 12 €), Kombiticket inkl. Dauerausstellung 18 €. Tickets sind über KölnTicket erhältlich.
Die Ausstellung zeigt monumentale Landschaften, Regenwälder und einfühlsame Porträts von indigenen Gemeinschaften.
Eingebettet ist es in eine Klanglandschaft, eine speziell komponierte Audiospur von Jean-Michel Jarre
die reale Naturgeräusche des Amazonas (Waldrauschen, Tierstimmen) ... usw. nutzt.
Dieses Projekt des Fotografen Sebastião Salgado zeigt die Zerbrechlichkeit des Ökosystems
und die Bedeutung der indigenen Völker als dessen Schützer. 

Wer ist Sebastião Salgado?
Genauer, wer war Sebastião Salgado? 
Denn er ist im Mai 2025 verstorben.
Was bleibt sind aber seine Bilder:
 
Sebastião Salgado (geboren 1944 in Brasilien; gestorben im Mai 2025)
war einer der bedeutendsten Dokumentarfotografen der Gegenwart.
Seine Karriere war geprägt von einem tiefen Humanismus,
und er war bestrebt durch seine Bilder soziale und ökologische Krisen sichtbar zu machen.
Ursprünglich promovierter Wirtschaftswissenschaftler, entdeckte Salgado die Fotografie
erst mit fast 30 Jahren bei Reisen für die Weltbank.
Er arbeitete oft 5 bis 10 Jahre an einem Thema, wobei er tief in die Lebenswelten seiner Motive eintauchte.
  • Bekannte Zyklen:
    • Arbeiter (1993): Dokumentation archaischer Industriearbeit weltweit.
    • Exodus (2000): Eine Chronik globaler Migrationsbewegungen und Flüchtlingsschicksale.
    • Genesis (2013): Eine achtjährige Reise zu den unberührten Orten und Völkern der Erde.
    • Amazônia (2021): Sein letztes großes Epos über den Regenwald und seine Bewohner.
Salgado fotografierte ausschließlich in Schwarz-Weiß mit starken Kontrasten,
was seinen Bildern eine zeitlose, fast biblische Monumentalität verleiht.
Trotz der oft harten Themen (Hungersnot, Krieg, Minenarbeit) gelang es ihm,
die Würde seiner Motive zu bewahren, statt Mitleid zu erregen.
Salgado wurde für sein Werk vielfach ausgezeichnet,
unter anderem 2019 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. 

Lange Rede, kurzer Sinn:
Es lohnt sich diese Ausstellung anzuschauen. Bis zum 15. März ist das noch möglich.

Sie motiviert auch zum Internationalen Umweltratschlag, oder zum International Environmental 2026:

https://www.linksdiagonal.de/2025/11/02/aufruf-zum-international-environmental-council-2026/

Am 21. März wird das nächste Vorbereitungstreffen dazu sein,
wie uns im aktuellen Infobrief des Bundesverbandes der Umweltgewerkschaft gerade mitgeteilt wurde.
Diesen Infobrief hängen wir an, siehe Anhang: "UG-Infobrief Januar 2026.pdf"

===
▶ Save-the-Date: die
Koordinierungsgruppe des IEC2026 teilt mit: nächste Vorbereitungskonferenz des
Internationalen Umweltratschlags ist am Samstag den 21. März von 14-18 Uhr (online).
===

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