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Ein Bündnis unter Federführung der Umweltgewerkschaft und der Umweltgruppe der MLPD hatte aufgerufen, an diesem Tag auf die Straße zu gehen und Flagge zu zeigen – gegen Kriegstreiber, Klimaleugner und gegen den Rollback in allen Bereichen des Umweltschutzes durch Kapitalistenknechte und Monopolpolitiker à la Wirtschaftsministerin Reiche. Der Aufruf bezog sich so auf den Kampf für den Erhalt der natürlichen Umwelt und des Lebens auf diesem Planeten, für Frieden statt Weltkriegsvorbereitung, für Erhalt und Erweiterung der demokratischen Rechte und Freiheiten gegen die akute faschistische Gefahr. Zu jedem dieser drei Komplexe hatten wir kompetente Redner gefunden. So z.B. zum Thema „Weltkriegsgefahr“ Susanne vom DFG/VK, zum Thema „ Erhalt der natürlichen Umwelt“ Alexander von KUS und Harald von der Umweltgruppe der MLPD und zum Thema „faschistische Gefahr“ Birgit von der Umweltgewerkschaft. Diese Reden wurden umrahmt von Beiträgen zur Umweltzerstörung in Gaza und einer regionalen Umweltkatastrophe in Tunesien, von den faschistischen Umtrieben in den Betrieben mit Berichten von einem Vertreter der IAC und einem ehemaligen BR von Porsche und der Einforderung von mehr demokratischen Rechten von einem Vertreter der „Neuen Generation“ (früher LG). Die Frauen von Courage gingen auf die besondere Unterdrückung der Frau in einer solchen Situation ein und die ÖDP schickte ein Grußwort, da sie am selben Tag einen Parteitag in Würzburg hatte. Zu den ständigen Teilnehmern gehörten auch Leute von den Fahrradvereinen und von Attac.

Dass die Beiträge gut ankamen, zeigte auch das Interesse mehrerer Zuhörer, die um Zusend251117 Abb Weltklimatag DSC 0048251117 Abb Weltklimatag DSC 0075251117 Abb Weltklimatag DSC 0107ung von Redebeiträgen baten.

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Wir hatten mit dem Wetter Glück und so konnte das Geschehen auf dem Schlossplatz mitten unter dem geschäftigen Treiben am Samstag seinen Lauf nehmen. Immer wieder blieben Menschen stehen und hörten sich eine der vielen Reden an. Viel Aufmerksamkeit erhielten auch die Musikbeiträge, die meist mit den Handys von Jugendliche gefilmt wurden. Wir hatten den Eindruck, dass dieses Jahr wieder mehr Passanten stehen blieben, so um die300 bis 400. In der massenhaften Beteiligung ist allerdings noch Luft nach oben. Das muss erkämpft werden– durch die weitere Höherentwicklung des kämpferischen Umweltbewusstseins in Stuttgart.

Bei den Passanten kamen insbesondere internationale Beiträge gut an, wie die Direktschaltung aus Belem mit dem Bericht der Massenkämpfe dort, den Kämpfen für einen Waffenstillstand in Gaza und den erfolgreichen Umweltkämpfen in Tunesien mit den jeweiligen Liedern.

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