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RV Mecklenburg-Vorpommern

Kontakt: Suse Hawer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 0176-34679232

 RG MV beim Subbotnik-Einsatz im Ferienpark Plauer See

Die Landesleitung Nord der Marxistischen Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) hatte zum ersten Subbotnik 2026 in den Ferienpark eingeladen. Trotz krankheitsbedingter Absagen, trafen sich ca. 20 Menschen. Aus MV, Hamburg, SH, Berlin und anderen Orten, Parteimitglieder, Umweltgewerkschafter, Rebellen und unorganisierte Freunde des Ferienparks.

Vor Beginn der neuen Saison standen die Grundreinigungen in den Hotelzimmern, der Sanitär- und Saunaanlage, Malerarbeiten, Elektro- und Sanitärreparaturen und mehr an. Die Außenarbeiten entfielen auf Grund des Frosts, doch im Haus war genug zu tun für alle. Selbst die Gastkinder erfüllten freudig ihre Aufgabe. Sie sortierten u.a. das vor Ort verfügbare Spielzeug.

Gut 180 Stunden wurden so für das Hotel geleistet.

Die Arbeitsatmosphäre war klasse. Schnell fand man auch zu „fremden“ Helfern einen guten Draht und gemeinsam wurde hart gearbeitet und alle lauschten interessiert am Samstagabend dem Bericht einer Indien-Reise von und im Rahmen der 3. Automobilarbeiter-Konferenz.

Die Hotelleitung und ihre Mitarbeiter hatten den Subbotnik gut vorbereitet. Materialien und Arbeitsabläufe waren klar vorgegeben. Die Verpflegung war wieder super und auch für notwendige gesundheitliche Abweichungen der Nahrungsmittel von der Norm, war gesorgt.

Der nächste Subbotniktermin ist das Wochenende 21./22.03.2026. Eine rechtzeitige Anmeldung im Ferienpark ermöglicht eine gute Vorbereitung durch das Hausteam.

Als nach dem ersten Weltkrieg die junge Sowjetunion im strengen Winter und von vielen Feinden umzingelt, bedroht und bekämpft wurde, beschlossen Arbeiter der Sowjetunion, unentgeltlich am Samstag (Subbota) zu arbeiten, Bahnstrecken in die Städte zu bauen, Holz und Kohle für die Bevölkerung der Städte zu transportieren. Diese Arbeitsleistung wurde im gesamten Land übernommen. W.I. Lenin sprach da von der Subbotnik-Bewegung.

In diesem Sinne sehen wir auch unsere Arbeitsleistung für den Ferienpark Plauer See. Damit ermöglichen wir den weitere ökologischen Umbau des Hauses und preiswerten Urlaub für die Gäste.

i.A. Suse/ Stralsund

20260131 170402 Grundreinigung der Hotelzimmer

20260131 170432Sanitärreparaturen

20260201 083033 Malerarbeiten und Sortierung des Spielzeuges

20260201 103313Grundreinigung der Sauna

(alle Fotos mit Genehmigung/ privat)

 

 

 

20260127 112050

RG MV/ Stralsund

Das Stralsunder Friedensbündnis rief zum heutigen Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz am 27.01.1944 auf. 

Ca. 20 Menschen erschienen an der Gedenkstehle im St. Johannis Kloster in Stralsund. Erfreulich das Erscheinen von drei Vertretern des Jugendparlaments Stralsunds.

Die kurze Gedenkrede verwies auf die vielen Schriftstücke, die man über das Geschehen in Auschwitz lesen kann. Verwies auf das Versagen des "Völkerbundes" in jener Zeit und lobte das Festlegen des Begriffes: Kriegsverbrechen und erklärte sie kurz. U.a. den Völkermord durch massive Tötung von Menschen einer Gruppe und Vernichtung von deren Lebensgrundlagen. Der Redner mahnte: Wehret den Anfängen!, ohne jedoch irgendwelchen Bezug auf das aktuelle Geschehen in der Welt zu nehmen. Ohne darauf zu verweisen, dass es nicht nur die jüdische Bevölkerung war, die der systematischen Vernichtung im Konzentrationslager ausgesetzt war. 

Die zweite Rede zitierte aus dem Tagebuch des Vaters Fritz Lettow: "Arzt in den Höllen", einem Tagebuchbericht u.a. aus Auschwitz. Der Autor war 10 Jahre in den verschiedensten Konzentrationslagern inhaftiert. Sie beschrieb die Hilfe der Häftlinge im Lager gegenüber den Tausenden russischen Kriegsgefangenen, vor allem durch die politischen Häftlinge.

Nele schaffte zwischen den Reden eine tragende Atmosphäre mit ihren Posaunenstücken.

Ich legte am Ende mit den anderen im Namen der Umweltgewerkschaft ein paar Blumen ab mit der Bindenaufschrift:

Imperialistische Kriege - Verbrechen an Mensch und Natur - Ihr mahnt uns!

Heute Abend fand in der Stadtbibliothek Stralsund noch eine Lesung des Theaters Stralsund aus dem Tagebuch von Anne Frank statt. Eine sehr gelungene Veranstaltung. Danke!

Suse/ Stralsund

20260127 112224 

Meine Gedanken verweilen nicht nur in der Vergangenheit. Völkermord geschieht bereits wieder, weltweit! (Fotos privat)

 15.11.2025 Rostock

RG MV/ Rostock

Gemeinsam mit dem Jugendverband REBELL und der MLPD veranstalteten wir einen Informationsstand am Gertrudenplatz in Rostock.

Themen wie: Aktiver Widerstand gegen die Verschärfung der begonnenen globalen Umweltkatastrophe, Ökozid durch den Krieg im Gaza und ähnliche Umweltzerstörungen in der Ukraine und im Jemen, Krisenlastabwälzung auf die Bevölkerung und Kriegsfinanzierungen durch Sozialabbau, das neue Energiegesetz, die Berichterstattung aus Brasilien vom COP 30 im Sinne der Monopolverbände...und vieles mehr, kam in kurzen Redebeiträgen zur Sprache und bildeten die Grundlage für unsere Straßengespräche.

Ca. 40 Menschen nahmen den Aufruf für den heutigen Umweltkampftag entgegen. Intensive Unterhaltungen entspannen sich mit ca. fünf Menschen. Dort wurde auch explizit nachgefragt, was man denn jetzt tun könne. Man sehe eher eine Allmacht der Regierungen und Monopole und bleibe liebe im Kleinen. Wir machten Mut, auch für diese KLEINEN Bemühungen.

So konnten wir Interesse an dem Moorbündnis Rostock wecken, dem LNG-Protest auf Rügen und der Arbeit der ICOR, hinsichtlich der Internationalen Brigaden zum Wiederaufbau im Gaza. 

Mit REBEL und MLPD waren wir 12 Teilnehmer vor Ort. Offenes Mikrofon wurde angeboten, doch nicht genutzt. Umweltkampf-Musik lockte viele Blicke zu unserem Stand und manch einer blieb dann doch stehen, um sich Plakate und ausgelegte Literatur zu betrachten.

Wie erwartet wieder ein zähes Ringen um jedes Gespräch. Dennoch konnten 8 Euro an Spenden für die Gaza-Hilfe gewonnen und 1 neues Perspektive-Heft verkauft werden.

Ein von uns bejubelter Beitrag war der überraschende Kurzbericht aus Brasilien von unserer Mitstreiterin vor Ort.

Suse/ Stralsund-Rostock

001 300925 HRO Auf geht`s auf die Warnow!

Moor – bleibt – nass! Vertreter der RG MV zusammen mit dem Moorbündnis Rostock und anderen Umweltbewegten.

 Das Moorbündnis Rostock hatte für den 30.09.2025 zur Kundgebung mobilisiert. Anlass: Eine Fähre war für Wirtschaftsvertreter gescharter worden, um die Investitionsmöglichkeiten bei Hafenerweiterung vor Ort zu veranschaulichen. Die Zeit vor dem Ablegen des Bootes gehörte der Kundgebung am Liegeplatz auf der Pier und davor auf dem Wasser.

Von Roland, Stadtpaddeln Rostock, wurden die Kajaks gesponsert, mit denen sich Umweltbewegte aus Greifswald, Stralsund, Rostock und Umgebung von der Unterwarnow auf die Warnow im Stadthafen Rostock begaben. Transparente waren an Bord, Megafon und Musikbox.

Vor dem Fährliegeplatz erwartete uns das uns begleitende Segelboot mit musizierenden „Seeleuten“.

Interessiert blieben Fußgänger an der Pier stehen, hörten sich unsere Parolen und Lieder an, fotografierten und verblieben dann auch häufig bei der Kundgebung an Land.

Eindeutig wurde dort im Redebeitrag klargestellt, dass es vielen Bürgern noch nicht bewusst ist, was die begonnene klimatischen Veränderung für uns als Menschheit bedeutet, welche Funktion die Moore und ihre Artenvielfalt haben. Dass die Hafenerweiterung hinein in das Moorgebiet um den Peezer Bach und den Oldendorfer Tannen, eine nicht wieder renaturierbare Zerstörung bedeutet, etwas, was nicht notwendig ist, da es nachweisbare Alternativen gäbe. Port GmbH, die Organisatoren der Hafenrundfahrt, jedoch plädierten auf konstruktiven Dialog mit den Bürgern, mit Fairness, auf Augenhöhe. Etwas, woran die Organisatoren der Kundgebung jedoch nicht mehr glauben, sei das Ziel der 1,5 Grad-Maximal-Erderwärmung doch bereits Geschichte, so bestätigend auch ein „Moorprofessor“ aus Greifswald. Für die Hafenerweiterung werden auch Menschen umsiedeln müssen.

Es war eine kleine, aber feine Aktion. Danke an die Organisatoren und Teilnehmer. Den Redebeitrag der Vertreterin des Moorbündnisses wird zeitnah in deren Homepage eingestellt werden, ebenso die Bilder zu der Aktion. 

Im persönlichen Gespräch stellte ich den IEC 2026 und unser Wirken dafür vor. Interesse war vorhanden, wovon die Nachfragen der jungen Leute zeugten. Sie wollen sich über unsere Homepage dazu mehr informieren und über ASTA, der Studentenplattform, unser Ansinnen bewerben, verbreiten. Ich hoffe darauf.

Bis zum 8. Dezember haben nun die Einwohner Rostocks Zeit, Einwände zu den bestehenden Plänen der Hafenerweiterung einzubringen. Dazu bedarf es aber ein MEHR an öffentlicher Information für die Bürger in Rostock.

Suse/ Stralsund/ RG MV

 002 300925 HRO

Die Kajaks tragen stolze Namen, meines Malala Y. (Malala Yousafzai, pakistanische Frauen- und Kinderrechtsaktivistin)

003 300925 HRO

Moor bleibt! Moor über Profit! (kleiner Spickzettel)

004 300925 HRO

musikalische Flotte.....(ich liebe zwei Dinge: Widerstand und Musik...)

005 300925 HRO

Wir formieren uns zu einem "Floß"

006 300925 HRO

Auf dem Heimweg. Die Warnow und seine Flusslandschaften, der Breitling, die Moore rundherum, sind ein Teil vom Schatz der Menschheit, den es zu bewahren gilt.

RG MV Insel-Sehnsucht, Reiseempfehlung

006 IR zeitlosHalbinsel Jasmund/ Insel Rügen/ Mecklenburg-Vorpommern

 Angeregt beim Lesen des Buches von Harald Braem, „Die Macht der Farben“, ISBN 3-7844-7156-0, - Die Farbe Grün-, sah ich vor meinem inneren Auge die Buchenwälder meiner Heimatinsel Rügen im Sonnenlicht erstrahlen.

 Ein Grün, dass in unzähligen Nuancen auf Bäumen zum Himmel strebt, mit Moos und Farn hinabsinkt in die kühlen feuchten Schichten der Senken, dazwischen Buschwerk die Strenge der hohen Stämme bricht.

Leuchtendes Smaragdgrün, stumpfes Grünsilber, vom Staub gedämpft. Sattes Grün und Gelbgrün von Nadel, Blätter und Farn. Ein samtenes, fast schwarzes Grün unter Moosen und am Wurzelwerk der Bäume.

Und ganz zu schweigen von den Grüntönen der Wasser. Ob nun der stillen Weiher und Moore oder der die Ufer erstürmenden See. Sonne und Wolken erschaffen ein stets unvollendetes, überwältigendes Schauspiel für Aug und Herz. Sehnsuchtsort seit Kindertagen.

 Und schon machte ich mich lange vor Sonnenaufgang auf den Weg, all dieses Grün zu erleben, zu erkunden, Kontraste mit Blau und Weiß und Ockerfarben zu erspähen. Zu Atmen, zu Schauen, zu Leben.

Heimgekehrt bin in mit mir selbst in Frieden.

Ich lege ein paar Fotos bei.

Zwischen Spätfrühling und Herbstbeginn, ist ein Besuch der Halbinsel Jasmund/ Insel Rügen/ Mecklenburg-Vorpommern, für Freunde des „GRÜN“, die beste Reisezeit.

LG Suse/ Stralsund

001 IR vor Sonnenaufgang Vor dem Sonnenaufgang in der "Piraten Schlucht"

002 IR Sonnenaufgang Sonnenaufgang

003 IR Sonnensplitter im Grün Ausblicke am Hochuferweg

004 IR von der Lichtung in den Wald von der Lichtung hinein in den Wald

005 IR am Hochuferweg traumhaft

007 IR die Küste in der Morgensonne im Morgenlicht

011 IR im Schatten der Bach Senke im feuchten Schatten des Bachtals

014 IR nachhaltiges Unaufgeräumtsein des Waldes Lebensraum "unaufgeräumter" Wald

015 IR Waldsee Waldsee (Hertha See)

017 IR alter Weg alte Wege

 

 

 

001 HST MUNI im Meer

Illustration Andrea Thiele/ GEOMAR

Altmunition im Meer

Im Angesicht der Weltkriegsgefahr

Noch immer liegen geschätzte 1,6 Millionen Tonnen Altmunition auf dem Meeresboden der deutschen Nord- und Ostseeküsten. Ergebnis von Kampfhandlungen gegen Schiffe und Flugzeuge während der Weltkriege.

Das ist vor allem eine Folge der Versenkung von überzähliger Munition nach dem Zweiten Weltkrieg. Zwischen 1969 und 1971 wurden erstmals Untersuchungen hinsichtlich chemischer Kampfstoffe in Versenkungsgebieten getätigt. Da man aber nicht wusste, wie sie zu bergen sind, beließ man sie vor Ort!

Von Juli 1945 bis Januar 2016 sind 418 Todesfälle und 720 Verletzte, mit Bezug auf das Thema Altlastmunition an den deutschen Küsten, bekannt geworden. Nach mehr als 70 Jahren am Meeresboden treten die in der Munition enthaltenen giftigen Substanzen aus. TNT, Quecksilber, Blei und andere, oft erst im Kontakt mit Wasser und Luft entstehende unkontrollierbare unbekannte Stoffverbindungen. 1993 erschien der erste offizielle Bericht von staatlicher Seite. Doch erst seit 2009 (!) gibt es kontinuierliche Untersuchungen und Nachweise über Funde und Sprengungen.

Dank der Mitarbeiter der UNI Kiel/ GEOMAR wird seit 2011 der Munitionsbelastungsbericht der deutschen Gewässer jährlich herausgegeben. In diesem werden alle Funde an der deutschen Nord- und Ostseeküste registriert und der Verbleib dokumentiert. „Forschungen haben gezeigt, dass sich sprengstofftypische Verbindungen auch über die Versenkungsgebiete hinaus im Wasser ausbreiten. Diese Belastung wird mit fortschreitender Korrosion noch zunehmen und Risiken weiter steigen, wenn die Altlasten nicht geborgen werden. Steigende Temperaturen und zunehmende Stürme beschleunigen den Zerfall der Munition im Zuge des Klimawandels.“¹

Die seit 2019 gestarteten verschiedenen Forschungsprojekte, die meisten sind 2024 ausgelaufen, wurden mit weniger als 10 Millionen Euro von der Bundesregierung finanziert, denn Altlastmunition ist Ländersache. Nur die Sicherheit der Bundeswasserstraßen liegt im Muss einer Finanzierung durch die Bundesregierung.

Die Bundesregierung wollte bis 2025, im Rahmen des Koalitionsvertrages, als Sofortprogramm für Munitionsfindung und -bergung im Meer, 100 Millionen Euro zur Verfügung stellen. (Ob dieses erfolgte, konnte durch den Verfasser nicht recherchiert werden.) Die am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel seit 2016 erfolgte Forschung in Projekten wie BASTA, ExPloTect oder CONMAR, haben neue Erkenntnisse in Sachen Ortung, Kartierung und Analyse der chemischen Wasserproben hervorgebracht.

„Offen blieb bislang die letzte und entscheidende Phase: die endgültige Räumung und Entsorgung von schlecht handhabbaren Munitionsobjekten in einem industriellen Maßstab. Hier setzt das Projekt CAMMera an. An dem vom GEOMAR koordinierten Projekt wirken Industriepartner aus mehreren Ländern in Europa mit.“²

Angesicht der Masse, alleine an den deutschen Meeresküsten vor sich hin korrodierender Altlastmunition, angesichts der wissenschaftlich nachgewiesenen Vergiftung der maritimen Flora und Fauna grenzübergreifend, angesichts der steigenden Gefahrenlage durch noch nicht kartografierter Munitionsaltlast für Urlauber, Techniker und Arbeiter im maritimen Bauwesen, Tauchern usw., frage ich mich, wozu Milliarden an Euro, Dollar, Rubel, Yen, Lire … ausgegeben werden, um noch mehr Waffen und Munition zu produzieren, die noch größere Vernichtung und Umweltschädigungen verursachen.

Zudem werden diese Gelder, aus denen herausgepresst werden, die der Schädigungen durch Waffen ausgesetzt werden, der Bevölkerung. Die Meere kennen keine Grenzen! So muss statt Aufrüstung eine länderübergreifende Koordinierung und Forschung, eine grenzüberschreitende Bergung und Vernichtung der Altlastmunition erfolgen. Altlastmunition ist ein Teil der gesamtschädigenden Einflüsse auf das Öko-System Meer.

Umweltschutz muss dringend auch Teil der Friedensbewegung sein!

 Suse/ Stralsund, mit freundlicher Genehmigung von Frau Ilka Thomsen/ GEOMAR

Quellen & Links

¹https://www.geomar.de/entdecken/munition-im-meer
² https://www.geomar.de/news/article/cammera, Projektleiter: Prof. Dr. Jens Greinert, Meeresbiologe/ GEOMAR, gefördert von der EU mit 5,6 Mill. Euro

 

002 HST MUNI im Meer

Forschungstaucher an Seemine, Lübecker Bucht/ GEOMAR

003 HST MUNI im Meer

Dr. Jens Greinert, Projektleiter CAMMera, mittig-vorne bei der Auswertung von Unterwasseraufnahmen mit Kollegen/ GEOMAR

 

 

RG MV/ Stralsund

 

Hiroshima-Gedenktag 6.8.2025

 

Das Stralsunder Friedensbündnis und deren Freunde haben in der Vorbereitung des Hiroshima-Gedenktages viel Kleinarbeit geleistet.

Punkt 08.15 Uhr Ortszeit läuteten die Glocken der städtischen Kirchen. Der Bürgermeister lies die „Majors for Peace“-Fahne am Rathaus wehen.

Die Russische Gemeinde aktivierte ihre Mädchen Tanzgruppe, in der auch ein ukrainisches Mädchen aktiv ist!

Alle Mitglieder und Freunde bewarben die Veranstaltung, so dass ca. 30 ständige und durchlaufend bis zu 100 Menschen am Veranstaltungsort beisammen waren.

Gut moderiert vom Stralsunder Friedensbündnis, erklangen Friedenslieder, wurde der Tag des Bombenabwurfs auf Hiroshima aus Sicht der Todespiloten geschildert, die Zahlen und Fakten von Tod und Leiden bis zum heutigen Tag benannt. Die Tanzgruppe gab ihre Selbstchoreografie zu Krieg und Frieden wieder, ein Handwerker der Schmiedezunft bearbeitet ein Schwert zu einer Pflugschar um. Es wurde in Worten gemahnt und erinnert, die Bibel zitiert und doch auch gegen die Verwendung der Religion in Sachen Krieg gesprochen.

Sadako Sasakis Lebensgeschichte, ihr Kampf gegen die Leukämie, das Falten der Kraniche als Symbol für Hoffnung und Glück, war auch Thema des Tages.

Viele Veranstaltungsteilnehmer waren beeindruckt, sagten, dass sie so manche Fakten nicht kannten und bedankten sich. Einzelne trugen sich in der Mitmachliste zum Protest gegen die geplante Atomwaffenstationierung ein.

Für mich blieb aus der Hauptrede des Herrn Bock vor allem in Gedanken, was diese Politiker, die jetzt dieses Kriegstreiben zu verantworten haben, tun werden, wenn sie nach einem nuklearen Krieg aus ihren Bunkern kriechen. Was werden sie vorfinden? Ein Weltkrieg ist heute nicht gewinnbar!

Rohstoffe, Menschen, Gelder, die heute in Kriege „investiert“ werden, brauchen wir im Kampf um Erhalt der Lebensgrundlage, zum Überleben der Menschheit.

Leider konnte ich am Rande der Veranstaltung nur zwei Gespräche führen, diese aber eher zum Thema Faschismus heute und mediale Beeinflussung und seine Auswirkungen.

Suse/ MV/ HST

 

001 HST 6.8.25 Majors for Peace

 002 HST 6.8.25 gemeinsames Verlesen des Tagesablaufes des Atombombenabwurfes Hiroshima

003 HST 6.8.25 Die Mädchen-Tanzgruppe, gemeinsam, russische und ukrainische Wurzeln

004 HST 6.8.25 Die Mädels übergeben dem Schmied das Schwert, um es zu einer Pflugschar umzuformen.

005 HST 6.8.25 006 HST 6.8.25

Die Geschichte des Mädchens Sadako Sasaki, eines der Themenplakate.

 

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