Zu den Ortsgruppen
bitte ganz nach
unten scrollen!
Kontakt: Axel Korn, Ochsensteige 12/4, 89075 Ulm. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Jetzt online!
Seite 3 (Müllverbrennung beenden!) Seite 4
Seite 5 (Klimakiller Zementwerke Schelklingen u.a.) Seite 6 Seite 7 Seite 8 Seite 9
Seite 10 (Ulmer Fernwärme Greenwashing?) Seite 11 Seite 12 Seite 13
Seite 14 (Weblinks) Seite 15 Seite 16 oder über diesen - befreundeten- externen Link: https://www.anti-gen-wippingen.de/dokumente/statt_muelloefen_aufl_3.pdf
Liebe Kolleginnen und Kollegen der GDL Ortsgruppe Ulm
Ihr fordert zu Recht eine Lohnerhöhung von 555 Euro pro Monat, eine einmalige Inflationsausgleichsprämie von 3000 Euro und eine Arbeitszeitverkürzung von 38 Stunden die Woche auf 35 Stunden für Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter bei vollem Lohnausgleich.
Arbeitszeitverkürzung ist ein wichtiges Mittel gegen den gewachsenen Druck. Die DB will das ihren „lieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“ aber nicht gönnen. Sie zahlt lieber den Vorständen für ihre miese Leistung Extra-Boni.
Dabei ist die Bahn als öffentliches Verkehrsmittel ein wichtiger Faktor gegen die begonnene Umwelt- und Klimakatastrophe. Erst wenn mehr Autofahrer umsteigen auf die Bahn, erst wenn mehr Güter auf der Schiene transportiert werden, wird der CO2 Ausstoß sinken. Dazu bedarf es auch mehr Kolleginnen und Kollegen in den Lokführerständen, die diese Züge bewegen können.
Wir gratulieren auch zu dem gelungenen Interview in der Südwestpresse (25.1.24) mit der Lokführerin Nancy Engelmann.
Die UG Ulm solidarisiert sich mit eurem Kampf und wirbt in der Öffentlichkeit für Sympathie mit euren Forderungen. Für die Unannehmlichkeiten der Reisenden seid nicht ihr verantwortlich.
Axel Korn (im Vorstand UG Ulm)

Der Einleitungsbeitrag der UG Ulm zog eine Zwischenbilanz der Klimakonferenz in Dubai: Unterm Strich die größte Greenwashing-Konferenz der Welt! Die zugesagten Finanzhilfen für ärmere Länder und andere Fonds sind ein lächerlicher Tropfen auf den heißen Stein angesichts der 4000 Milliarden Dollar Gewinne jährlich der fossilen Wirtschaft.
Dann begann eine dreiviertelstündige Diskussion am Offenen Mikro mit Beiträgen der Umweltgewerkschaft, der Letzten Generation, des Rebell, der MLPD, des Interbündnisses, des Kulturvereins Tohum und anderer Teilnehmer*innen. Deutlich wurde, dass die Klimakatastrophe in Wechselwirkung zu sehen ist mit dem Kampf um den Weltfrieden, mit der Flüchtlingskrise, mit dem Kapitalismus und Imperialismus.
Die Beiträge waren sowohl analysierend, als auch von persönlicher Betroffenheit geprägt, und es gab auch auch Erfahrungsberichte aus dem Betrieb – insgesamt vorbereitet und lebendig. Die Vertreterinnen der Letzten Generation beschrieben ihre Erfahrungen mit dem gewaltfreien zivilen Ungehorsam. "Es ist bekannt und belegt, dass die Welt, wie wir sie kennen, mit diesen massiven Veränderungen ihres Ökosystems nicht fortbestehen wird." Und sie versuchten zu beantworten, warum sich der Widerstand trotzdem nur so langsam entfaltet. Auf diese und andere Fragen gingen nachfolgende Sprecher*Innen wiederum ein. Wie funktioniert unsere Welt? Welche Rolle spielen Politik und Medien? Welche Rolle spielt der Kapitalismus? Es entfaltete sich eine Diskussion, von der alle Beteiligten wünschten, dass sie fortgeführt würde.
Die Initiative für eine „Strategiekonferenz 2024 zur Rettung der Lebensgrundlagen der Menschheit“ wurde mit Interesse zur Kenntnis genommen und die Unterschriftensammlung dazu gestartet.
Applaus gab es auch für die Solidaritätserklärung an die Angeklagten der Letzten Generation sowie für den Arbeitskampf der Lokführergewerkschaft.
Wir hatten im Vorfeld viele Gruppen angeschrieben, mit uns gegen die Farce der Klimakonferenz zu demonstrieren. Abgesehen von den Teilnehmenden heute kam Rückmeldung nur von Fridays For Future, deren Kräfte gerade nicht für eine Beteiligung ausreichten, die uns aber viel Erfolg wünschten.
Unsere Meinung: Das Gemeinsame vornean – das Trennende hintenan stellen. Wenn nicht jetzt angesichts der begonnenen Klimakatastrophe, wann dann?

Foto: Ulm-Lehr, Acker an der B10. Bild links: Vor vier Jahren haben wir dort aufgeräumt. Die Südwestpresse berichtete unter dem Titel: „100 Säcke Müll in drei Jahren“. Bild rechts: heute sieht es dort wieder verheerend aus.
Umweltskandal (nicht nur) im Ulmer Norden!
Vermüllung der Äcker – Mikroplastik in Gewässern - Fehlende Hygieneeinrichtungen für LKW-FahrerInnen- behördliches Kompetenzgerangel
Seit Jahren verfolgen wir die Vermüllung natürlicher Flächen im Ulmer Norden. Verursacher der Vermüllung sind die Nutzer der B10 (alt und neu), der Autobahn sowie der An- und Ablieferverkehr vom wachsenden Containerbahnhof.
Läuft man über die dortigen Ackerflächen, sieht man Kunststoffverpackungen, Folien, Reifenstücke und anderes Unappetitliches. Und das sind nur die jüngeren Abfall-Chargen. Älterer Abfall zerfällt (aber nicht biologisch!) und Schadstoffe und Mikroplastik landen letztlich auch in der Nahrungskette.
Die Vergiftung wird noch verstärkt, wenn Landwirte oder Behörden den Bewuchs mulchen, wobei Verpackungen usw. kleingehäckselt dem Boden zugeführt werden.
Ein paar Hotspots haben wir gemeinsam mit Vertretern der EBU bzw. der Ulmer Grünen-Fraktion besichtigt. Letztere hat einen entsprechenden Antrag an die Stadtverwaltung gestellt.
Wir fordern:
Beseitigung der Vermüllung im Ulmer Norden um den Containerbahnhof!
Bereitstellung von Müllbehältnissen und menschenwürdigen Waschmöglichkeiten und Toiletten für die LKW-FahrerInnen!
Schluss mit dem Kompetenzgerangel zwischen den kommunalen Behörden, dem Landkreis und dem Bund!
In unseren Gesprächen beim Flyer verteilen spürten wir, dass sich viele fragten, warum eigentlich die Politik in der Umweltfrage so total versagt. Und wie es in Zukunft mit der Umweltbewegung weitergehen soll. Ist nicht die Profitwirtschaft die Mutter aller heutigen gesellschaftlichen Probleme und Krisen? Dem stimmten viele zu, – noch mehr als früher. Eine solche „Strategiediskussion“ zu diesen und weiteren Fragen breit zu führen halten wir für dringend nötig.
In den Ansprachen dominierten aber die alten Formeln: Szenarien von schrecklichen regionalen Umweltkatastrophen, Klagen, dass viele Menschen angeblich immer noch nicht begriffen hätten, was Lage ist. Appelle, dass „die Politik“ endlich das Richtige tut. Und immer wieder die Appelle für den individuellen Weg eines nachhaltigen Konsums des Einzelnen.
Bitte nicht missverstehen: Da ist auch immer ein richtiger Aspekt dabei. Und super ist, dass die Frage der globalen Klimagerechtigkeit und der Solidarität mit Geflüchteten breiten Raum in den Ansprachen einnahm. Aber die Szenarien und Appelle greifen zu kurz.
Wie kann die kapitalistische Herrschaft, die unsere natürliche Umwelt wie auch die Menschen ausbeutet, überwunden werden? Wie schaffen wir einen System Change? Wie soll die Zukunft aussehen, für die wir kämpfen wollen?
Eine wirksame und überlegene Kraft kann im Bündnis von Arbeiterbewegung und Umweltbewegung entstehen. Sie könnte viele existenziell notwendige Maßnahmen gegen die Profitinteressen von Konzernen und Banken durchsetzen. Wie tragen wir diese Idee in die Betriebe, Büros und Schulen hinein?
Nach 4 Jahren Klimastreiks sollten wir mutig und unvoreingenommen gemeinsam in der Umweltbewegung solche gesellschaftlichen Fragen gründlich erörtern und dabei eine demokratische Streitkultur pflegen. Und schließlich so die Umweltbewegung höherentwickeln.

Aktivitäten in August / September
1. Überregionaler Veranstaltungshinweis:
Die Umweltgewerkschaft beteiligt sich an der 3. Internationalen Bergarbeiterkonferenz( www.minersconference.org ), die, nach Peru 2013, Indien 2017, nun von 1.-3. September 2023 in Deutschland stattfinden wird. (Ort: „Ferienpark Thüringer Wald“ in Truckenthal bei Schalkau). Am Freitag, den 1. September, planen wir im Rahmen des dortigen Umweltforums am Nachmittag eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Umweltverbänden bzw. umweltpolitisch aktiven Organisationen. Die Podiumsdiskussion wie auch das ganze Umweltforum zielt auf die Stärkung der Einheit von Umwelt- und Bergarbeiterbewegung. Der Widerstand gegen die herrschende Politik muss auf internationaler Ebene stattfinden. Die unerträgliche Ausbeutung von Mensch und Natur für die Profite weniger Konzerne und die massive Umweltzerstörung als Folge des kapitalistischen Bergbaus nehmen wir nicht länger hin. Antikriegstag
2. Antikriegstag 2023
Wir erhielten (wie auch andere Gruppen) eine Einladung vom Interbündnis Ulm. Wir werden uns an der Kundgebung (Samstag, 2.9.2023, 11 Uhr, Hirschstraße-Neuer Brunnen) beteiligen. Redebeiträge am Offenen Mikrophon und Auslage passender Flyer sind möglich. Diese demokratische Auseinandersetzung auf gleicher Augenhöhe (faschistische, rassistische Positionen ausgenommen) begrüßen wir! Vorgestellt wird auch der Aufruf der Neuen Friedensbewegung (nicht verwechseln mit irgendwelchen Querdenker-Initiativen! ). Unser Bundesvorstand trägt ihn mit, weil er ohne Opportunismus die Kriegsgefahr bekämpft: "Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter“
3. FFF- Klimastreik am 15.9.23
(Näheres folgt).
4.Green Parking Day
... ist am Samstag, 16.09. von 10-14 Uhr. Es werden wieder 30 Parkplätze umgewidmet für Aktionen und Angebote von Organisationen und Initiativen, die sich mit Nachhaltigkeit, Klimaschutz, sozialen Themen oder Bildung beschäftigen. Auch dieses Jahr sind wir mit einem Stand vertreten und freuen uns auf Gespräche mit Ihnen.
Kunststoffe sollen zunehmend in Zement- und Heizkraftwerken "entsorgt" werden. Bei der Verbrennung werden (wie bereits bei der Produktion) Unmengen Kohlendioxid frei. Die Zementindustrie und die Fernwärme müssen umgehend dekarbonisiert werden! Kunststoffe müssen stofflich wiederverwertet und insgesamt reduziert werden!
Unsere Publikation bietet zu dieser Thematik auch über die Region Ulm/Neu-Ulm hinaus neben Analysen, Argumenten und Forderungen viele aktuelle Links zu fachlichen Informationsquellen,
Zu beziehen bei der OG Ulm Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für 3,- € + Versand.







