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Kontakt: Jochen Schaaf, Wolfmahdenstraße 36, 70563 Stuttgart
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Grußwort der Umweltgewerkschaft zur Kundgebung am 1.2.25 in Stuttgart

 Kundgebung UG Stuttgart 1.2.2025

Liebe Anwesende,

wir freuen uns sehr, dass wir mit euch als Trägerorganisation im internationalistischen Bündnis Flagge zeigen können. Es gilt Partei zu ergreifen. Damit meinen wir nicht nur die Wahl selbst. Als überparteiliche Organisation haben wir Wahlprüfsteine für die Wahl aufgestellt. Umweltkampf und Umweltschutz ist kein Luxus, den man sich heute nicht mehr leisten kann, sondern zwingende Notwendigkeit, wenn die Menschheit überleben will. Es ist aber nötig, dass die Kosten von den Hauptverursachern den internationalen Banken und Konzernen getragen werden und nicht von der Masse der Bevölkerung, wie das die Ampel Regierung machte. Das fordern wir von einer künftigen Regierung!

Mit dem Amtsantritt des Faschisten Trump wurde auch ein neues Kapitel im Umweltkampf aufgeschlagen. Weltweit soll Umweltschutz weitgehend abgeschafft werden. Fossile Energien made in USA sollen erneuerbare Energien weltweit ersetzen. Wer das nicht mitmacht wird mit Zöllen erpresst. In Deutschland will die faschistische AfD alle Windkrafträder niederreißen. Die CDU, FDP und AfD wollen neue AKWs bauen und ihre vielzitierte Brandmauer gegen die AfD ist bereits Geschichte. Faschismus ist aber ein Verbrechen an Mensch und Umwelt! Faschistische Parteien müssen verboten werden.

Umweltkampf ist heute auch antifaschistischer Kampf. Jeder, der gegen Trump oder AfD ist wird von ihnen als „Kommunist“ bezeichnet. Lassen wir uns nicht antikommunistisch spalten. Wir brauchen ein Bündnis von Religion bis Revolution gegen Rechtsentwicklung und Faschismus.

Das Rad der Geschichte werden weder Trump noch die AfD aufhalten. Da sind wir optimistisch und zuversichtlich. In Serbien sind zur Zeit Massenproteste gegen die Regierung und Präsident Vucic. Allein 100 000 in Belgrad. Die Forderung nach Generalstreik und gesamtgesellschaftlicher Veränderung wird immer lauter.

Die Umweltgewerkschaft wird, gemeinsam mit vielen anderen, in 2026 einen Internationalen Umweltratschlag durchführen. Das Kontrastprogramm zu den gescheiterten UN-Umweltkonferenzen und Trumps neuer Weltordnung. Über 80 internationale Kontakte haben daran bereits Interesse. Macht mit, gestaltet Weltgeschichte und werdet am besten Mitglied in der Umweltgewerkschaft!

Stellt euch aktiv auf die richtige Seite der Geschichte!

 

Massenproteste in Serbien

Spendet für den Widerstand gegen die Zerstörung des Jadartals durch Lithiumabbau!

In Serbien protestieren seit längerem die Menschen gegen die gesellschaftlichen Zustände und gegen die Regierung und Präsident Vucic. Es sind in ganz Serbien mittlerweile hunderttausende. Das Bild zeigt das Symbol der Proteste, eine rote Hand mit der Aufschrift „An euren Händen klebt Blut“. Es sind v.a. junge Leute, Studenten die in großer Zahl auf die Straße gehen.

Mittlerweile haben sich Studenten aus Melbourne und Zagreb solidarisiert. Auch in Deutschland gab es Kundgebungen zur Unterstützung.

https://www.facebook.com/share/r/18T8Co9SdL/?mibextid=wwXlfr

https://www.facebook.com/share/r/1Nosc8JdPE/?mibextid=wwXlfr

https://www.facebook.com/share/1BLpftU84i/?

Der Widerstand gegen die Zerstörung des Jadartals durch Lithiumabbau ist Teil des Widerstands im Land. Der internationale Konzern Rio Tinto will dort Lithium auf umweltzerstörerischer Weise abbauen.

Um den Widerstand zu brechen wurde Aktivisten der Job gekündigt, von Gerichten verurteilt und den Bauern der Strom abgestellt. Sie müssen nun mit Dieselaggregaten die Stromversorgung aufrechterhalten.

Schon Probebohrungen durch Rio Tinto führten zu einer Verseuchung landwirtschaftlicher Flächen mit Schwermetallen und Bor. 22 000 Menschen, 20 Dörfer und ca. 300km2 wären direkt betroffen. Dort wo Rio Tinto die Mine baut liegt die größte unterirdische Trinkwasserquelle Serbiens! Serbien Proteste2025 blutige Hände

Der Widerstand im Jadartal gegen die Zerstörung des Tals durch Rio Tinto ruft nun zur Solidarität und Spenden auf. Spendet über PayPal!

Die Adresse für die Spenden auf der PayPal App ist:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Umweltgewerkschaft beteiligt sich zurzeit aktiv an der Vorbereitung eines internationalen Umweltratschlags 2026 (International Environmental Council – IEC). Mittlerweile gibt es fast 100 internationale Kontakte, die Interesse daran haben. Am 26.4. wird ein Vorbereitungstreffen in Göttingen stattfinden. Macht mit!

 

 

Kolleginnen und Kollegen!

Die DB will sich eine kämpferische Gewerkschaft vom Hals schaffen.

Die Kolleginnen und Kollegen in den Lokführerständen (und alle anderen) erleben das Profitstreben der Bahnherren mit mehr Stress, Leistungsdruck, höheren Anforderungen und Personalabbau.

Ihr fordert zu Recht neben einer Lohnerhöhung von 555 Euro pro Monat, einer einmaligen Inflationsausgleichsprämie von 3000 Euro, eine Arbeitszeitverkürzung von 38 Stunden die Woche auf 35 Stunden für Schichtarbeiter bei vollem Lohnausgleich.

Arbeitszeitverkürzung ist ein wichtiges Mittel gegen den gewachsenen Druck. Die DB will das ihren „lieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“ aber nicht
gönnen. Sie zahlt lieber den Vorständen für ihre miese Leistung Extra-Boni.

Dabei ist die Bahn als öffentliches Verkehrsmittel ein wichtiger Faktor im Kampf gegen die begonnene Umwelt- und Klimakatastrophe. Erst wenn mehr Autofahrer umsteigen auf die Bahn, erst wenn mehr Güter auf der Schiene transportiert werden, wird der CO2 Ausstoß sinken. Dazu bedarf es auch mehr Kolleginnen und Kollegen in den Lokführerständen die diese Züge bewegen können. Und wer kann sich schon mit einem miesen Gehalt eine Wohnung in Stuttgart, München oder Hamburg leisten?

Die DB ist jedoch Teil der kapitalistischen Krisenursache, die Profite auf Kosten eurer Knochen und der Umwelt und der Gesellschaft macht.

Die Lokführerinnen und Lokführer verdienen die volle Unterstützung in ihrem Kampf.
Wir sind solidarisch mit euch!

Umweltgewerkschaft Stuttgart & Esslingen

 

 

231209 COP 28 stuttgart a 800

 

aus Anlass der 28. UN-Wetlklimakonferenz in Dubai

Umweltkampftag zu Rettung des Weltklimas

Protestaktion Samstag 9. Dezember 2023 14.30 Uhr

Stuttgart-Mitte, Rotebühlplatz,

Stellungnahmen, Beiträge, Musik und Sketche, offenes Mikrofon

UN-Weltklimakonferenz in Dubai – heraus zum Protest.

Die erste UNO – Weltklimakonferenz 1972 vereinbarte: „Der Mensch hat ein Grundrecht auf Freiheit, Gleichheit und angemessene Lebensbedingungen in einer Umwelt, die so beschaffen ist, daß sie ein Leben in Würde und Wohler-gehen ermöglicht, und hat die feierliche Pflicht, die Umwelt für gegenwärtige und künftige Generationen zu schützen und zu verbessern.“

Das klingt heute fast wie Hohn. Allein seit 1990 haben sich die jährlichen weltweiten Emissionen von Treibhausgasen um 50 % erhöht. Laut dem Bericht des Weltklimarats vom Juni ist das Pariser Klimaziel von 1.5°C gescheitert. Der europäische Klimabeobachtungsdienst Copernicus weist nach:

Seit 2015 ist das Durchschnittsklima in Europa 2,2°C höher als vor 1900.

Unter Hitzewellen, Dürren, Flutkatastrophen leiden die Menschen weltweit.

Anfang Dezember findet in Dubai / VAR die 28. UNO-Weltklimakonferenz statt. (COP 28). Der ungeheure Reichtum der Golfstaaten beruht auf Öl und Gas. In Dubai wurde sogar noch ein Kohlekraftwerk gebaut.

Ausgerechnet hier sollen die mächtigen Rohstoff- und Energiekonzerne von ihrem bisherigen Kurs „sehenden Auges in die Katastrophe“ abgehen?

Bei COP 27 waren 636 Vertreter der Öl-, Gas- und Kohleindustrie dabei.

Der US-amerikanische Klimatologe E. Mann sagt dazu: Die klimaschädlichen Ausstöße lassen sich auf rund 100 Kohle-, Öl- und Gas-Konzerne zurückführen. Sie klammern sich an das fossile Zeitalter und sind ein erheblicher Machtfaktor. Mit ihrer beträchtlichen finanziellen Mitteln nehmen sie Einfluss auf die staatliche Energiepolitik. (nach Stgt. Zeitung 27.05.23)

Annalena Baerbock schrieb nach Dubai: „Lieber Dr. Sultan Al Jaber, ich bin deshalb froh, dass Ihr Euch für Eure COP-Präsidentschaft auch vorgenommen habt, einen klaren Fahrplan aufzustellen, um die 1,5 Grad-Grenze in Reichweite zu halten. ...Unser Anspruch ...muss es sein, das Ende des Zeitalters der fossilen Energien einzuläuten“.

231209 COP 28 stuttgart b 800

 

Aber der liebe Herr Dr. Sultan, Industrieminister und Chef der staatlichen Ölgesellschaft Abu Dhabi National Oil Company sagt: „Es geht nicht um Öl und Gas oder Solarenergie, sondern um Öl, Gas und Solar...“. So werden die Kohlekraftwerke in Deutschland für Jahrzehnte auf Gas umgestellt, und so werden sie gemeinsam eher die Totenglocken für ein menschengerechtes Klima einläuten. Diese Weltklimakonferenz bringt nichts für das Klima.

In der Klimakatastrophe sind bereits einige Kipppunkte erreicht. Können wir da noch was drehen? Weltweit und länderübergreifend wachsen Protest und
Widerstand gegen die Zerstörung der Lebensgrundlagen. Das kann uns zuversichtlich machen

Macht mit – gemeinsam sind wir stark!

Umweltverbrecher auf die Anklagebank – Schützt die Umweltschützer vor der
Staatswillkür! Solidarität mit den Freunden der Letzten Generation!

Der Widerstand gegen die Umweltkatastrophe ist nicht nur legitim, sondern unbedingt
notwendig! Nicht der aktive Widerstand gegen die globale Umweltkatastrophe ist das
Verbrechen – sondern die Politik, die die Menschheit sehenden Auges in den Abgrund
führt.
Gegen die Profitgier die Erde vor dem Kollaps retten!


Ortsvorstand der Umweltwerkschaft Stuttgart

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